B.1.1.7-Verdachtsfall im Gölsental. Frau könnte an der weitaus ansteckenderen Coronavirus-Variante B.1.1.7 erkrankt sein.

Von Markus Zauner. Erstellt am 15. Januar 2021 (11:06)
Symbolbild
Oleksii Synelnykov, Shutterstock.com

Neue Details zum von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) bekannt gegebenen Verdachtsfall auf das mutierte Coronavirus B.1.1.7 im Zentralraum: Bei jener Frau, bei der sowohl der PCR-Test als auch ein Vortest positiv verlaufen sind, handelt es sich um eine Gölsentalerin. Das konnte die NÖN exklusiv in Erfahrung bringen - auch, wenn eine offizielle Bestätigung aus dem Büro der Gesundheitslandesrätin dafür noch aussteht. 

Die Probe befindet sich aktuell jedenfalls bei der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), wo Untersuchungen zur Sequenzierung im Gange sind. Bestätigt sich der Verdacht, wäre die Gölsentalerin die erste Person in Niederösterreich, die an der schon im September in Großbritannien aufgetretenen und weitaus ansteckenderen Coronavirus-Mutation B.1.1.7 erkrankt ist.  

Zwei Kontaktpersonen der Gölsentalerin wurden per PCR-Überprüfung ebenso bereits positiv auf das Virus getestet. Auch hier läuft noch eine genaue Sequenzierung der Befunde.

Die Coronazahlen selbst waren im Bezirk Lilienfeld im Niederösterreich-Vergleich zuletzt niedrig. Mit Stand Freitagvormittag wurden 30 Covid-Erkrankte gezählt, 82 Personen waren in Quarantäne.