Hainfeld-Hilfe für Kroatien. Stefan Führer, Florian Grabner und Christoph Leitner von der Freiwilligen Feuerwehr Hainfeld brachten als Hilfe Wohncontainer ins Erdbebengebiet.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 08. Januar 2021 (03:48)
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Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,4 erschütterte am Mittwoch die kroatische Zentralregion. Mehrere Menschen starben, Hunderte wurden verletzt und Zehntausende obdachlos. Für die Aufräumarbeiten rückten 50 Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich an. Mit dabei drei Mann der Freiwilligen Feuerwehr Hainfeld: Stefan Führer, Florian Grabner und Christoph Leitner.

Am Donnerstag starteten 25 Lkw-Züge verschiedener Feuerwehren in das Krisengebiet. Sie sollten unter anderem 82 Wohncontainer und 400 Feldbetten ins Krisengebiet transportieren. „Unsere Mitglieder fuhren mit dem Wechselladefahrzeug samt Tiefladeanhänger nach Graz zum Sammelpunkt. Dort luden sie Wohncontainer auf und brachten diese ins Krisengebiet“, schildert der Hainfelder Feuerwehrkommandant Anton Durst. Zuvor hätten seine Kameraden natürlich noch einen Corona-Test gemacht. Mehrere Stunden anstrengende Fahrt forderten die drei Freiwilligen.

„Der Transport hat gut geklappt; bereits am Abend des nächsten Tages waren sie wieder unversehrt zu Hause“, freut sich Durst, dass seine Mannschaft einen kleinen Beitrag leisten durfte. Seine Florianis hätten aber lediglich die Wohncontainer überbracht, einen humanitären Einsatz ihrerseits vor Ort gab es nicht. Dennoch seien es bleibende Eindrücke gewesen. Angefordert wurde der Hilfseinsatz vom Innenministerium, die Koordination erfolgt über den Landesführungsstab der Feuerwehr in Tulln.