LK Lilienfeld: Höchststand lag bei 33 Corona-Patienten. Aktuell werden in Lilienfeld noch fünf an Covid-19 Erkrankte stationär behandelt – siebenmal weniger als in der Akutphase.

Von Markus Zauner. Erstellt am 16. Mai 2020 (11:29)
Im Gespräch ließ sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf von der Standortleitung des Landesklinikums Lilienfeld aus erster Hand die Erfahrungen berichten: Stephan Pernkopf, Regionalmanagerin Christa Stelzmüller, Betriebsratsvorsitzende Barbara Weiß, Bürgermeister Wolfgang Labenbacher, Primaria Ingrid Geiss, kaufmännischer Standortleiter Günther Suppan und Gertraud Sandner, stellvertretende Standortleitung Pflege.
NLK/Burchhart

Im Zuge eines Besuchs von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Landesklinikum Lilienfeld, das laut Stufenplan der NÖ Landesgesundheitsagentur zum Corona-Klinikum für die Region NÖ-Mitte auserkoren worden war, zog der Landes-Vize eine erste Corona-Bilanz.

Demnach belief sich der Höchststand im heimischen Spital auf 33 stationär aufgenommene Covid-19-Patienten. Aktuell befinden sich noch fünf Coronavirus-Patienten in Behandlung — das sind fast siebenmal weniger als in der Akutphase. Am Mittwoch war im Lilienfelder Krankenhaus ein 91-Jähriger in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Der Mann habe allerdings auch an Grunderkrankungen gelitten, bestätigt Jürgen Zahrl von der NÖ Landeskliniken-Holding.

Im Gespräch ließ sich Stephan Pernkopf von der Standortleitung aus erster Hand die Erfahrungen berichten und dankte allen Klinikmitarbeitern: „Sie haben mit ihrem Engagement und Durchhaltevermögen in dieser schweren Zeit bewiesen, dass sich die Menschen auf unser Gesundheitssystem verlassen können.“ Gerade in den Regionen brauche man diese hohe Expertise und diesen hohen Einsatz. „Ich kann daher überhaupt nicht verstehen, dass manche Ökonomen immer noch meinen, wir bräuchten weniger Spitäler im ländlichen Raum. Das wird es mit mir nicht geben“, versicherte der Landes-Vize.