Austausch mit Ökodorf. Verein „BIENE“ stellte tschechischen Gästen Vorzeigeprojekte wie das Heizwerk Rotheau vor. Vernetzung soll intensiviert werden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 23. November 2018 (04:54)
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Landwirtschaftsaustausch über die Grenzen hinweg. Vertreter aus Tschechien informierten sich über die Landwirtschaft im Traisen- und Dirndltal. Begleitet wurden sie von den „BIENE-Obmännern Bürgermeister Alois Kaiser (hinten, 2. v. l.) und Franz Rybaczek (vorne, 2. v. l.).

Seit 2010 arbeitet der in Eschenau ansässige Verein „BIENE“, ein Boden-, Bioenergie- und Nachhaltigkeitsnetzwerk, an internationalen Projekten mit — überwiegend mit Partnern aus Mittel- und Osteuropa. Nun besuchte eine tschechische Delegation Eschenau und das Dirndltal.

Die Obmänner Alois Kaiser und Franz Rybaczek begleiteten die Fachexkursion mit dem Thema „Gesundes Land/prosperierende Landwirtschaft“, an der 20 Experten aus Brünn, Südmähren und aus Vysocina teilnahmen. Am Programm standen Vorzeigeprojekte in der Region, wie das Heizwerk Rotheau oder die Dirndlmanufakur Fuxsteiner in Tradigist. „Bürgermeister, Verwaltungsmanager und innovative Landwirte aus dem Nachbarland konnten sich eingehend über unsere nachhaltige und innovative Landwirtschaft informieren“, erzählt Rybaczek. Auch die Kaiserkogelhütte und der Skywalk in Kirchberg wurden besucht. Ein Kamingespräch mit Vertretern der LEADER-Region Mostviertel-Mitte fand im Steinschalerhof in Warth statt. Rybaczek: „Eindeutige Bilanz aller war, dass der Austausch zwischen Eschenau, dem Dirndltal und der Region Hornacko in den Weißen Karpaten intensiviert werden soll.“

Bürgermeister Antonin Okenka und Projektkoordinatorin Dagmar Adámkova aus Brünn zeigten sich begeistert von der hohen Qualität der Produkte und kündigten eine Fortsetzung des fachlichen Austausches an.