Lösung nach langem Streit. Noch heuer wird das Hochwasserschutzprojekt für das Braunsbergbachl fertig sein. Verärgerte Anrainer sollen so zufriedengestellt werden. Kostenpunkt: 35.000 Euro.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 29. November 2018 (05:43)
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Geschiebesperren sollen nun ein Überlaufen des Braunsbergbachlsverhindern. Ortschef Alois Kaiser beim Lokalaugenschein.

Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren auf Eschenauer Gemeindegebiet zu Vermurungen auf landwirtschaftlichen Flächen entlang des Braunsbergbachls. Das sorgte für Unmut unter den betroffenen Anrainern, der letztlich sogar in einem Rechtsstreit ausartete, wer nun dafür verantwortlich sei und wer sich um die Regulierung und Pflege des Wasserlaufs zu kümmern hätte.

Um erhitzte Gemüter zu beruhigen, hat die Gemeinde ein Hochwasserschutzprojekt für das Braunsbergbachl ins Leben gerufen. Der einstimmige Gemeinderatsbeschluss erfolgte Anfang März dieses Jahres. Jetzt laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. „Dieses Projekt beinhaltet zwei Geschiebesperren und eine Grabenbefestigung, um die Eintiefung dieses Wassergrabens zu verhindern“, führt Bürgermeister Alois Kaiser aus. Die Kosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro, wobei eine Kostenteilung zu je einem Drittel zwischen Gemeinde, Land und Bund vereinbart ist.

Baubeginn war im November, mit Dezember sollen die Arbeiten finalisiert sein. Der Bereich des Hochwasserschutzes verläuft zwischen Steubach und dem Ortskern. „Damit soll nun der jahrelange Rechtsstreit abgeschlossen sein“, hofft Kaiser.