Kindergarten St. Veit: So soll der Neubau aussehen. Die NÖN präsentiert die ersten Ansichten vom Millionen-Projekt in Wiesenfeld: Der Baustart ist bei einer Errichtungszeit von einem Jahr im August geplant.

Von Markus Zauner. Erstellt am 02. Juni 2021 (05:45)

Konkrete Formen nimmt der Bau des neuen Kindergartens in Wiesenfeld gegenüber dem Feuerwehr-Haus an. Der Baubeirat hat soeben getagt, die ersten Planentwürfe liegen vor. Die NÖN hat exklusiv die Details.

Lage, Aussehen: Am Reißbrett finden sich zwei gleich große Gruppenräume, die jeweils über eine Terrasse verfügen. Tragende Elemente des von Architekt Dietmar Haberl geplanten Kindergartens sind ein rund 63 Quadratmeter großer Bewegungsraum, eine Aula (84 Quadratmeter) und ein Mehrzweckraum, der fast 17 Quadratmeter misst.

Fix genehmigt ist vom Land NÖ derzeit die Installierung einer Gruppe für 25 Kinder. „Eine zweite Gruppe wird gebaut, um auf den Bedarf reagieren zu können“, verweist Bürgermeister Johann Gastegger auf die steigende Zahl an Kinderbetreuungsplätzen.

Der Freibereich des neuen Kindergartens, der auf einer Fläche von 1.889 Quadratmetern entsteht, ist neben der B 18 geplant. Dahinter folgt das eingeschoßig konzipierte Gebäude. Wobei Vizebürgermeister Christian Fischer betont, seitens der Gemeinde auch ein Verkehrskonzept in Auftrag zu geben. Es gehe hier laut Ortschef Johann Gastegger in erster Linie um die Sicherheit der Fußgänger.

Zeitplan: „Wenn alles passt, soll der Baustart im August erfolgen“, kündigt Vizebürgermeister Christian Fischer an. Gerechnet wird mit einer Errichtungszeit von etwa einem Jahr. Einer der ersten Schritte im Zuge der Realisierung des Vorhabens in Wiesenfeld ist die Errichtung der Baustraße durch die Gemeinde, die auch als endgültige Zufahrt zum Kindergarten erhalten bleiben soll.

Regionale Firmen sollen zum Zug kommen

Baukosten, Ausschreibung: Kalkuliert war das Großprojekt ursprünglich mit Kosten von rund zwei Millionen Euro. Ob der Budgetrahmen (Stichwort hohe Baustoffpreise) eingehalten werden kann, wird die schon eingeleitete Ausschreibung zeigen. Der Gemeindespitze ist diesbezüglich die Einbindung der heimischen Wirtschaft ein Anliegen: „Regionale Firmen werden zur Ausschreibung eingeladen“, betont Vizebürgermeister Christian Fischer.

Als Bauträger fungiert die Wohnungsgenossenschaft St. Pölten.