Lilienfelder Floriani im Waldbrandeinsatz in Hirschwang

Unermüdlich helfen die Feuerwehren aus dem Bezirk Lilienfeld ihren Kameraden im Kampf gegen die Flammen.

Erstellt am 27. Oktober 2021 | 19:43

Seit Montag steht ein Wald in Hirschwang (Bezirk Neunkirchen) in Flammen. Feuerwehr, Polizei und Bundesheer kämpfen ohne Pause gegen die Feuersbrunst. Wir hatten bereits am Montag berichtet:

Die extreme Trockenheit der letzten Wochen erschwert die Löscharbeiten immens; ein für Donnerstag prognostizierter Sturm verschärft die Situation.

„Wir sehen am Berg immer wieder Glutnester“

Seit Mittwoch unterstützen Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk Lilienfeld die Löscharbeiten. Gegen Mittag erfolgte die Alarmierung der Katastrophenhilfsdienst (KHF)-Bereitschaft des Bezirkes Lilienfeld. Ausgehend vom Treffpunkt in der Kalten Kuchl rückten bislang 52 Feuerwehrmitglieder mit zehn Fahrzeugen nach Hirschwang aus. „Die Hauptaufgabe besteht darin, eine Ansaugstelle einzurichten, in der Wasser aus der Schwarza für die Großtanklöschfahrzeuge zu Verfügung gestellt werden soll“, informierte Feuerwehrmann Patrick Zöchling am Mittwochnachmittag.

Am Mittwoch standen rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die von mehreren Hubschraubern der Polizei des Bundesheeres unterstützt werden, im Waldbrandeinsatz. In der Nacht zuvor ist es gelungen, die Brandfläche auf 115 Hektar zu beschränken.

„Wir sehen am Berg immer wieder Glutnester. Unsere Aufgabe ist es, den trockenen Wald und das Laub mit Wasser zu benetzen, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten“, informierte Lilienfelds Feuerwehrsprecher Christian Teis indes am Mittwochabend. Da war der angekündigte Wind die größte Gefahr und die Sorge groß, dass das Feuer auch auf die benachbarte Rax überspringen könnte. Um das zu verhindern, brachte die Feuerwehr mehrere Tanklöschfahrzeuge an der Bundesstraße in Stellung.

Mit mehreren Wasserwerfen will man versuchen, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Vor allem das steile Gelände macht die Arbeiten schwierig.

Die NÖN wird weiter berichten.