Bergrettung: Neuwahl bestätigt bewährte Führung. Kaisergruber bleibt Leiter der Ortsstelle, Rückblick auf spektakuläre Einsätze.

Von Markus Zauner. Erstellt am 28. November 2019 (09:44)
Einsatzleiter Erich Kotzmann, Gerald Zöchinger, Anton Tanzberger, Reinhold Jankovsky, Ortsstellenleiter-Stellvertreter Helfried Rettl, Ortsstellenleiter Thomas Kaisergruber, Alfred Schwab, Alois Kahrer, Othmar Mitsan (stehend, v. l.), Sandra Gruber, Wolfgang Müller, Robert Spilka, Wolfgang Kotzmann, Oliver Müller und Frieda Pfefferer (hockend, v. l.) bei der Versammlung. Foto: privat
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Der amtierende Ortsstellenleiter Thomas Kaisergruber und sein Stellvertreter Helfried Rettl wurden mit großer Mehrheit wiedergewählt. Das ist das Ergebnis der Neuwahl bei der Bergrettung Freiland.

Der Rückblick zeigte mit fast 1.800 geleisteten Stunden ein Plus von etwa 100 Stunden gegenüber dem Jahr 2018. Zu den spektakulärsten Einsätzen im vergangenen Winter zählte die Verschüttetensuche nach einem Lawinenabgang in Hohenberg, bei der auch die Ortsstelle Freiland tagelang mithalf.

Bei weitem nicht so lange dauerte ein erst kürzlich erfolgter Einsatz mit Beteiligung der Bergrettung Freiland, dafür war er umso spektakulärer. Nach einem Forstunfall im Bereich des Kegelbergs in Türnitz hatte ein Forstarbeiter durch einen umstürzenden Baumstamm eine Fraktur des Unterschenkels erlitten.

„Aufgrund der Notfalldiagnose und des unwegsamen Geländes, vor allem aber, um den Abtransport so schnell und schonend wie möglich zu gestalten, wurde der Patient mittels Tau vom Notarzthubschrauber Christophorus 15 geborgen und zur weiteren Behandlung ins Landesklinikum Waidhofen geflogen“, erinnert sich Ortsstellenleiter Thomas Kaisergruber. Er ehrte im Rahmen der Jahreshauptversammlung auch zwei treue Mitglieder: Alois Kahrer für 25 Dienstjahre und Einsatzleiter Erich Kotzmann, der sich bereits seit 40 Jahren aktiv in der Ortsstelle engagiert.