Gasthof-Reaktivierung geplatzt. Interessent spricht von böswilligen Unterstellungen und zieht sich vom Kauf des 2009 geschlossenen Gasthofs Lanzerstorfer zurück.

Von Markus Zauner. Erstellt am 16. Juni 2014 (14:15)
Maximilian Schwager vor dem ehemaligen Gasthof Lanzerstorfer, den er nun doch nicht kaufen wird.
NOEN, privat

HOHENBERG / Ruhig ist es zuletzt um den ehemaligen Gasthof Lanzerstorfer ,,Zwei Linden“ geworden, der bis 2009 in Betrieb war. Vergeblich wurde im Vorjahr versucht, das Objekt zu versteigern.

Nun fand sich in Maximilian Schwager — einem Wahl-Hohenberger mit Wiener Wurzeln — ein Kaufinteressent, der nun aber überraschend abwinkt. ,,Leider kamen unter einigen Hohenbergern mich betreffend haltlose und böswillige Unterstellungen sowie falsche Behauptungen auf, sodass ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden habe, von diesem Projekt schweren Herzens Abstand zu nehmen“, schildert Schwager der NÖN exklusiv.

Dabei hätte er große Pläne gehabt. ,,Ich wollte die Erbschaft meiner Großmutter verwenden, um den Gasthof käuflich zu erwerben, zu renovieren und ihn für die Hohenberger und für Touristen wieder zu eröffnen“, erklärt Schwager.

150.000 Euro wollte der Wahl-Hohenberger eigenen Angaben zufolge in die Beratung durch Fachleute investieren, um den Gastbetrieb samt Veranstaltungssaal und insgesamt sechzehn Fremdenzimmern bis September dieses Jahres zu reaktivieren.

,,Es wäre so der wunderschöne Gasthof und der Ort belebt worden. Viele Veranstaltungen hätten nicht mehr in St. Aegyd, sondern wieder in Hohenberg stattfinden können. Zusätzlich wären drei bis fünf Arbeitsplätze entstanden“, weiß Maximilian Schwager.