Zwei Haubenlokale im Bezirk Lilienfeld. Neben dem St. Aegyder Gasthof Zum Blumentritt hat nun auch der Gasthof Pils in Rotheau eine Haube eingefahren.

Von Markus Zauner. Erstellt am 24. Oktober 2017 (05:31)
Gastronom Karl Pils, im Bild mit Gast Erna Haas, freut sich über die Haube für seinen Gasthof.
NOEN, Wohlmann

Der druckfrische Gault Millau 2018 ist da — mit erfreulichen Nachrichten für den Bezirk Lilienfeld. Die Testesser des Restaurantführers stellen neben dem St. Aegyder Gasthof Zum Blumentritt diesmal auch dem Gasthof Pils in der Eschenauer Katastralgemeinde Rotheau ein Spitzenzeugnis aus. Beide Betriebe fahren 14 von 20 möglichen Punkten und somit eine Haube ein, womit der Bezirk aktuell über zwei Haubenlokale verfügt.

Gelobt wird im aktuellen Restaurantführer speziell die Weinkarte des Rotheauer Gasthofes. „Karl Pils sammelte in den vergangenen Jahren eine Weinkarte an, die einen sprachlos macht“, so die Bewertung. Und: „Karl Pils kocht auch überaus gut“, urteilen die Tester.

Bewerter: „Auch eine weitere Anreise lohnt“

Beim Essen geraten die Gault- Millau-Bewerter ebenfalls ins Schwärmen. „Zuerst Türnitzer Saibling mit schwarzem Sesam gebraten, dazu ein erfrischend leichtes Räucherfischsüppchen und eine Teigrolle mit Saiblingsfülle und Curry-Mayonnaise, sehr gut. Dann ein fantastisches Lammbeuscherl, bei dem der Majoran vielleicht etwas dominierte“, heißt es auszugsweise.

Nicht minder gut bewertet wird im Gault Millau 2018 der Gasthof Zum Blumentritt, der seit Jahren Haubenlokal im Bezirk ist. „Die Schwestern Christa Hollerer und Ulli Hollerer-Reichl bieten in St. Aegyd am Neuwalde den Gästen eine Küche, für die sich auch eine weitere Anreise lohnt“, empfehlen die Tester.

„Es freut uns sehr, dass wir mit vierzehn Punkten die Haube wieder erreicht haben“, so Christa Hollerer und Ulli Hollerer-Reichl.
NOEN, Zeller

Zum Essen konkret heißt es im Gault Millau: „Wenn Saison ist, sollte man etwa die Eierspeise mit Brennnesseln oder die Rucolaschaumsuppe mit Miesmuscheln probieren. Auch die Frühlingsrolle mit Räucherlachs und das gebackene Rehschnitzel mit Preiselbeeren erfüllten die Erwartungen.“

Und: „In unserem Fall schmeckten das rosa gebratene Beiried mit Gnocchi, der Kabeljau mit Radieschengemüse oder das zarte Kaninchenfilet mit Spargel ganz hervorragend“, so ein weiterer Auszug im Originalton.

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