Hainfelder Kanalnetz wird digitalisiert. Um 107.000 Euro wird das Leitungsnetz digitalisiert. Den Campingplatz betreibt statt dem Erholungsverein die Stadt.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 28. September 2017 (05:06)
APA (Symbolbild/dpa)
 

„107.000 Euro klingt viel, aber wir machen diesen Schritt, weil es immerhin 60 Prozent Förderung vom Land gibt“, begründet Bürgermeister Albert Pitterle, warum man sich im letzten Hainfelder Gemeinderat einstimmig für eine Erhebung und Digitalisierung des Hainfelder Kanalnetzes entschieden hat.

„Außerdem bringt uns die Digitalisierung große Vorteile für künftige Baumaßnahmen, wenn wir auf dieses EDV-mäßig erfasste Datenmaterial zurückgreifen können“, lässt der Stadtchef überdies wissen.

Erhaltung der Güterwege künftig teurer

Mehr Geld muss die Gemeinde in Hinkunft auch für die Erhaltung der Güterwege hinblättern. Die Stadtgemeinde fördert in Zukunft die Instandhaltung der Güterwege mit 30 statt bisher 20 Prozent. „Das begründet sich darin, weil das Land Niederösterreich wegen der guten finanziellen Entwicklung der Stadtgemeinde ihre Förderung für die Hainfelder Landwirte kürzt“, so Pitterle.

Änderungen gibt es ab nun auch beim Campingplatz Hainfeld. Der Betrieb des Campingplatzes beim Sportzentrum wird von der Stadtgemeinde Hainfeld übernommen. Bisher wurde dieser vom Hainfelder Erholungsverein betrieben.

„Einerseits gehört das Grundstück sowieso der Gemeinde und wir können in Hinkunft die Instandhaltung durch gemeindeeigenes Personal durchführen. Lediglich den Saunabetrieb wird der Erholungsverein übernehmen. Mit diesem Schritt entstehen Synergieeffekte und der Bestand des Campingplatzes bleibt gesichert“, erläutert Pitterle.

Gemeinde bekommt zwei neue Mitarbeiter

Apropos Personal: Im Gemeinderat wurde auch die Aufnahme von zwei Mitarbeitern bestimmt. Die Wahl fiel auf Dominik Schädl, der am Bauhof tätig sein wird, und auf Thomas Schweiger, der am Bauamt agieren soll. Für die Errichtung der Brücke der Firma Schmid Schrauben wurde ein 15-prozentiger Zuschuss gewährt. Subventionen erhalten die Stadtkapelle, der Musikschulverband, der Kulturverein und der Comedor del Arte.