Herbert Moser: „Ich sah dem Täter direkt in die Augen!“. Einschleichdiebe in Eschenau und Wilhelmsburg! Während Herbert Moser telefonierte, räumte ein Einschleichdieb seine Privatkassa leer.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 05. Dezember 2019 (17:18)
Herbert Moser zeigt, wo er zuerst den Einschleichdiebstahl wahrnahm. Foto: Wohlmann
Gila Wohlmann

Er betreibt die Pension Voralpen mitten im Ortskern von Eschenau, wo  Einschleichdiebe Mittwochnachmittag ihr Unwesen trieben ( NÖN.at berichtete, siehe hier ).

„Eschenau ist um diese Zeit praktisch ausgestorben“, stellt der 61-Jährige fest. Er telefonierte gerade mit dem Tischlermeister, als sich die Unbekannten, möglicherweise über die offene Garage oder auch über die unversperrte Eingangstüre, Zugang  zur Pension und in weiterer Folge zu den Privaträumlichkeiten  des 61-Jährigen verschafften.

„Als ich nach dem Telefonat beim Schlafzimmerfenster außen vorbeiging, merkte ich, dass ein kleiner Spalt offen war“, erzählt er. Er öffnete das Fenster. Jetzt im Nachhinein ist er überzeugt: „Ich sah dem Täter direkt in die Augen, auch wenn ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste.“ Dann ergriff der Fremde durch die Pensionstür, an Herbert Moser vorbeilaufend, die Flucht.

3.500 Euro hatte der Dieb aus der Privatkassa  des Pensionsbetreibers entwendet. In Wilhelmsburg wurden der rumänische Täter und sein Komplize gefasst.

Wie Moser die weitere Flucht des Täters erlebte und welche Bilanz er aus diesem Vorfall zieht, lest Ihr in der kommenden Printausgabe der NÖN.