Brand: Gefahr für Wohnhaus gebannt. Müllcontainer neben Fassade eines Wohnhauses in Lehenrotte begannen zu brennen, Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Juni 2020 (07:20)

Sieben Feuerwehren wurden zu einem Wohnhausbrand in Lehenrotte alarmiert. Anrainer und Autofahrer alarmierten per Polizeinotruf die Feuerwehr, da augenscheinlich ein Wohnhaus neben der B 20 brannte. „Der Brand war jedoch kleiner als vermutet“, so FF-Sprecher Christian Teis.

Aus ungeklärter Ursache begann es im Bereich der neben der Hausfassade abgestellten Müllcontainer zu brennen. Aufgrund der hohen Brandbelastung durch Kunststoffe und der hohen Heckenumrandung des Grundstückes musste von außen ein Wohnungsbrand angenommen werden, auch die Flammen züngelten über die Hausfassade nach oben. Ein durch einen Autofahrer aufmerksam gewordener Mitarbeiter der gegenüberliegenden Straßenmeisterei Lilienfeld, selbst Feuerwehrmitglied, konnte mit einem Feuerlöscher den Brand so weit eindämmen, dass die Gefahr für das Wohnhaus abgewehrt werden konnte.

Die FF Lehenrotte rückte bereits drei Minuten nach Alarmierung aus und konnte den Brand rasch ablöschen. Außer dem Tanklöschfahrzeug Türnitz, das mit der Wärmebildkamera anrückte, konnten alle anderen angeforderten Einsatzkräfte bereits während der Anfahrt storniert werden.

Nach der Brandbekämpfung wurden mit der Wärmebildkamera eventuelle Glutnester im Brandbereich und an der Fassade gesucht. Ein unmittelbar neben den Müllcontainern abgestellter Pkw wurde durch den Brand schwer beschädigt. Auch an der Fassade und an einem Gargentor entstand Sachschaden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Nachdem alle Glutnester abgelöscht worden waren, konnte der Einsatz bereits nach rund 45 Minuten beendet werden. m Einsatz standen die FF Lehenrotte mit 14 Mitgliedern und die FF Türnitz mit 12 Mitgliedern.

Die Feuerwehren Freiland, Hohenberg, Schrambach, Lilienfeld, Traisen-Markt sowie Doku Türnitz konnten noch auf der Anfahrt storniert werden. Weiters am Einsatzort waren die Polizei mit drei Beamten und zwei Fahrzeugen sowie das Rote Kreuz Traisental mit zwei Fahrzeugen und vier Sanitätern.