Flut an Sanierungen in St. Aegyd. Toilettenanlagen im Festsaal neu, behindertengerechtes WC auch fertig. Jetzt soll Stiegenaufgang gestaltet werden. Brücken- und Radwegsanierung stehen zudem an.

Von Gabi Zeller. Erstellt am 12. Juli 2019 (05:56)
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Vom erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten überzeugten sich die Bauhofmitarbeiter Bernhard Gruber und Richard Fuchs, Bauamtsleiter Wilhelm Brandstätter, „die gute Seele des Festsaales“, Karl Weirer, und Bürgermeister Karl Oysmüller (v. l.).

Rechtzeitig zu Beginn der Aufführungen des St. Aegyder Sommertheaters konnten im Festsaal die im Zuge des Gemeinde21-Projektes durchgeführte Sanierung der Toilettenanlagen sowie die Errichtung eines behindertengerechten WCs abgeschlossen werden. Die Umbaukosten beziffern sich laut Bürgermeister Karl Oysmüller und Bauamtsleiter Wilhelm Brandstätter mit rund 27.000 Euro.

In weiterer Folge werden derzeit Überlegungen zur dringend notwendigen Neugestaltung des Stiegenaufganges zum Haupteingang des Festsaales sowie des Eingangsportales eingeholt. Ebenso soll an der Verbesserung der Akustik im Festsaal-Foyer gearbeitet sowie die Bestuhlung im Festsaal mit Sitzauflagen ausgestattet werden. „Momentan werden diverse Fördermöglichkeiten geprüft, anschließend wird entschieden“, erklärt Bürgermeister Oysmüller.

Großes Gemeindegebiet als Herausforderung

Eine sehr kostenintensive Sanierung der Keerbach-Brücken im Bereich der Hoyossiedlung in Kernhof steht der Gemeinde laut Statiker-Gutachten ebenfalls demnächst ins Haus. So ist an einigen der insgesamt acht Brücken dringender Handlungsbedarf gegeben. Bezüglich dieses Projektes sollen mittels einer Kooperation mit Wildbach- und Lawinenverbauung weitere finanzielle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Ebenso soll im Rahmen einer Optimierung des Traisental-Radweges nach einer Förderzusage seitens ecoplus mit der Sanierung der Radroute Ulreichsberg-Fadental begonnen werden, wobei die Asphaltierung des Straßenbelages sowie eine Brückensanierung im Bereich Fadental am Plan stehen. „Das große Gemeindegebiet stellt uns immer wieder vor große Herausforderungen, daher müssen wir Prioritäten setzen und alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen“, betont Bürgermeister Karl Oysmüller.