Festnahme nach Auseinandersetzung in Asylunterkunft. 44-Jähriger attackierte im Suff iranischen Mitbewohner. Polizei kann angekündigten Suizid verhindern.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 27. Juni 2019 (12:38)
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Eine äußerst gefährliche Situation musste die Polizei in einer Flüchtlingsunterkunft in Hainfeld deeskalieren: Ein Mann rastete aus und bedrohte einen Mitbewohner mit einem Messer.

Derzeit laufen die Ermittlungen zum Tathergang. Der 44-jährige, dessen genaue Herkunft – möglicherweise ist er Syrer – noch geklärt werden muss, soll im Streit seinen Kontrahenten, einen Iraner, mit einem Messer attackiert haben. Der genaue Grund des Disputs steht noch nicht fest, nur so viel: Der Verdächtige war alkoholisiert. Der Iraner wurde dabei verletzt. Nachdem mehrere Polizeistreifen eingetroffen waren, kündigte der Verdächtige seinen Suizid an.

Er hatte sich dabei samt der Tatwaffe, ein 14 Zentimeter langes Küchenmesser, in einem Zimmer verschanzt. „Die Beamten überwältigen ihn jedoch zeitgerecht“, sagt Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner. Der Verdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.