Kulturfestival als Bereicherung für die Stadt. Comedor del Arte gab Projektbilanz und begeisterte mit Theaterstück. Mural als Kooperationsprojekt mit Südrand erfuhr großen Zuspruch. Team ist motiviert für neue Projekte.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 31. August 2018 (05:25)
Mohammad Ahmadi, Barbara Rieder (fachliche Leitung, Südrand), Gotthard Fellerer (Kulturforum NÖ), Franz Witzmann (Leiter des Comedor del Arte), Alexandra Eichenauer-Knoll (Obfrau des Vereins „Herzverstand“), Bürgermeister Albert Pitterle, Marianne Plaimer, Renate Höfler, Vizebürgermeister Andreas Klos, Gemeinderätin Anita Zehetmayer (hinten, v. l.), Hussain Rezaie, Perparim Islami, Mohammad Barbari und Osman Henr (vorne, v. l.) tauschten sich beim Kulturfest aus.
Robert Steineck

Großen Anklang fand das Kulturfest des „Comedor del Arte“ im Kultursaal. Projektleiter Franz Witzmann zeigte einen Rückblick über die zahlreichen, vielfältigen Projekte und Workshops der Besucher des „Begegnungsraums für Hiesige und „Zuagroaste.“

„Diese Initiative ist für die Stadt eine Bereicherung, fördert Integration und sorgt für ein besseres Miteinander“, lobt Bürgermeister Albert Pitterle das Engagement. Alexandra Eichenauer-Knoll, Obfrau des Vereins „Herzverstand“, führte mit Kunstpädagogin Marianne Plaimer und Barbara Rieder von Südrand Traisen ein Gespräch über das Mural, das 15 Meter lange Wandbild, welches in zwei Workshops bei Südrand und im Comedor del Arte entstanden ist. In Vertretung des Kulturforums NÖ sprach Gotthart Fellerer über die Wichtigkeit der Malerei als Ausdrucksmittel und darüber, dass das Kulturforum NÖ niederschwellige, basisdemokratische und sozial-kreative Projekte unterstützt.

Umrahmt von zwei Stücken des kurdischen Musikers Osman Henr wurde das Kurztheaterstück „Alte HeldInnen oder das Stück von Gut und Böse“ aufgeführt. Die Rockband 08/16 vom BORG St. Pölten sorgte für groovige Musik. „Wir konnten zeigen, wie vielfältig das Leben im Comedor del Arte ist. Es braucht beständiges Tun, viel Organisation und Arbeit. Wir sind sehr motiviert und machen weiter“, so Witzmann.