Zwei Täter, drei Coups in nur drei Tagen. Auf Schmuck und Bargeld hatten es zwei junge Erwachsene in Hainfeld abgesehen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 16. Oktober 2020 (18:12)
Symbolbild
Sutterstock.com, Christian Delbert

Sie sind 18 und 20 Jahre alt und in Untersuchungshaft: Zwei Franzosen werden Einbrüche in den Bezirken Lilienfeld und St. Pölten-Land zur Last gelegt.

Ihre Festnahme im Sommer ging rasch über die Bühne: Zwei vorerst unbekannte Täter brachen am 14. August in ein Wohnhaus in Hainfeld ein. Das Diebsgut: Bargeld und Schmuck. Zeugen beobachteten jedoch ihr verbotenes Treiben und riefen die Polizei. Diese konnte die beiden nur zehn Minuten nach ihrem Coup festnehmen.

Ein Diensthund der Polizei hatte den richtigen Riecher: Der Vierbeiner erspürte in einem Gebüsch eine Kappe, einen Rucksack und diversen Schmuck. Das Einbruchsopfer erkannte ihre gestohlenen Wertgegenstände sofort wieder. Seither befinden sich die Männer hinter Gittern.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes brachten aber noch mehr Straftaten ans Tageslicht. Die beiden stehen unter Verdacht, schon am 12. August in ein Wohnhaus in Böheimkirchen eingebrochen zu haben. Bargeld, Schmuck und eine Goldmünze waren hier die Beute. Nur zwei Tage später sollen sie versucht haben, in ein weiteres Wohnhaus in Innermanzing einzudringen. Der 18-Jährige gestand alle drei Coups, der 20-Jährige hingegen nur jenen in Hainfeld. Ob noch mehr kriminelle Handlungen auf ihr Konto gehen, ist noch nicht geklärt.