Bewährungsstrafe für Internet-Betrüger. Hohenberg: In mehr als 20 Fällen zog ein junger Mann andere auf Online-Plattformen über den Tisch. Jetzt steht er vor dem Richter.

Von Stefanie Marek. Erstellt am 09. Mai 2021 (03:25)
Symbolbild
APA (dpa)

Über die Plattformen Facebook, Spock und Willhaben verkaufte ein junger Mann über Monate hinweg zahlreiche Gegenstände, darunter Perchtenmasken um 400 Euro, einen Akkuschrauber um 100 Euro und eine Playstation 4.

In rund 20 Fällen zahlten die Kunden, der Anbieter lieferte aber nicht. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf mehr als 5.000 Euro. Jetzt ist der junge Mann wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges angeklagt und dazu auch geständig. Er hat keine Vorstrafen, aber ein laufendes Diversionsverfahren wegen Betruges. Das missfällt Jugendrichter Markus Grünberger besonders, obwohl der Angeklagte einen ordentlichen Eindruck auf ihn macht, wie er betont.

„Ich bemühe mich, alles zurückzuzahlen und so schnell wie möglich Arbeit zu finden“, versichert der Beschuldigte. Den Schadenersatzzahlungen stimmt er ebenso zu. Der Richter verurteilt ihn zu einer einjährigen Bewährungsstrafe mit einer Probezeit von drei Jahren. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.