40 Bergretter suchen nach vermissten Tourengehern. Die Suche der Rettungsmannschaften nach den seit Samstag vermissten Tourengehern wurde nach einer Besprechung der Einsatzleitung in den Vormittagsstunden des Montags fortgesetzt.

Von Gila Wohlmann. Update am 07. Januar 2019 (13:40)
Ludwig Platzer
Die Suchaktion läuft derzeit im Bereich des Hohenberger Gschwendts (im Bild die Gschwendthütte auf 1.072 Metern Seehöhe) und im Bereich des Türnitzer Högers.

Vermisst werden zwei Unternehmer, ein 58-Jähriger aus Krustetten und ein 54-Jähriger aus Oberbergern.

Die Suche konzentrierte sich am Montag auf die Bereiche Hohenberger Gschwendt Richtung Stadlberg und Türnitzer Höger. Rund 40 Mitglieder der Bergrettung standen im Einsatz. Die Aktion war gegen Mittag in vollem Gange, schilderte Michael Hochgerner von der Alpinpolizei. Für den Nachmittag wurde ein Hubschrauber-Einsatz in Aussicht gestellt.

Klaus Gravogel
Einsatzleitung: Robert Salzer, Bernd Ebner (Polizei), Jürgen Schwarz und Hannes Kurz.
 

"Es besteht die Möglichkeit eines Wetterfensters zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr", sagte Hochgerner zu einem möglichen Helikopter-Start. Neben den Mitgliedern der Bergrettung nahmen drei Alpinpolizisten und zwei Hundeführer an der Suche teil. Unterstützt wurden sie zudem von zwei Experten des Lawinenwarndienstes Niederösterreich.

„Die akute Lawinengefahr stellt uns derzeit vor die größte Herausforderung. Die Sicherheit unserer Einsatzkräfte darf nicht gefährdet werden“, ergänzt Robert Salzer von der Bergrettung.

Wir hatten über die Suche berichtet:

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