Vermisste Tourengeher: Suchaktion wieder unterbrochen. Kein Ergebnis brachte der heutige Flug auf der Suche nach den vermissten Tourengehern in Hohenberg, bestätigt Michael Hochgerner, der Leiter der Alpinpolizei.

Von Markus Zauner und Redaktion, APA. Erstellt am 11. Januar 2019 (16:25)
Bergrettung Hohenberg
Symbolbild

Die Vermissten aus dem Bezirk Krems konnten vom eingesetzten Hubschrauber nicht geortet werden.

Auch 15 Kräfte von Bergrettung, Alpinpolizei und Bundesheer standen im Einsatz.

Die Suchaktion wurde vor wenigen Minuten unterbrochen und soll fortgesetzt  werden, wenn sich die Gefahrenlage für die Retter reduziert habe. Wann das sei, könne aufgrund der nach wie vor sehr angespannten Lawinensituation nicht gesagt werden, so Hochgerner.

Die Aktion soll fortgesetzt werden, wenn der Suchraum betreten werden kann, ohne dass man die Einsatzkräfte gefährdet, erklärte Hochgerner.

Am Freitag war der Hubschrauber des Innenministeriums "Libelle Linz" nach Hohenberg geflogen, um die Männer im Alter von 54 und 58 Jahren mithilfe des sogenannten Recco-Systems zu orten. Gesucht wurde im Bereich Hohenberger Gschwendt Richtung Stadlberg und Türnitzer Höger. "Der Detektor hat nicht angeschlagen", sagte Hochgerner. Auch ein Erkundungsteam mit Mitgliedern aus Bergrettung, Alpinpolizei und Bundesheer stand im Einsatz.

In Abstimmung mit dem Bezirkshauptmann sei die Suchaktion am Nachmittag vorläufig unterbrochen worden. Nun soll wegen der angespannten Lawinensituationen gewartet werden, bis die Gefahr sinkt und man wieder einen organisierten Einsatz starten kann. Dafür brauche es Verhältnisse, unter denen man ohne Bedenken den Suchraum betreten könne, sagte Hochgerner.

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