Heinz Auer peilt 200 Augen-Operationen in Äthiopien an. Hohenberger schmiedet neue Pläne. Sofern die Spenden reichen, will er über 60 zusätzliche chirurgische Eingriffe organisieren.

Von Markus Zauner. Erstellt am 01. Juni 2018 (15:32)
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Heinz Auer will noch mehr Augenlichter in Äthiopien retten.

Kaum ist Heinz Auer von seiner jüngsten Äthiopienreise zurückgekehrt, wälzt er schon die nächsten Pläne, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Derzeit hält der Hohenberger in Äthiopien bei 137 geretteten Augenlichtern. Aktuell tüftelt er daran, wie er bei seiner nächsten Reise, die Anfang 2019 geplant ist, über 60 weitere chirurgische Eingriffe gegen den grauen Star und Trachoma finanzieren kann.

„200 Augen-Operationen sind jetzt mein großes Ziel“, rechnet Auer vor. Ob das gelinge, hänge von der Höhe der letztlich lukrierten Spendengelder ab, lässt der 73-Jährige wissen. Inklusive Kosten für Medikamente und Übernachtung der Patienten fallen je Person und OP rund 90 Euro an.

„200 Augen-Operationen sind jetzt mein großes Ziel“

Einer, der Auer bei seinem Unterfangen unterstützen will, ist der Lilienfelder Martin Müller. Die Einnahmen aus den Vorträgen über seine im Sommer geplante Alpenüberquerung sollen zur Gänze für die Augen-Operationen aufgewendet werden. Wer sich ebenfalls finanziell beteiligen möchte, kann sich bei Heinz Auer unter 0664/1110434 melden.

Apropos Augen-Operationen: Jener Arzt, der in einer Privat-Klinik in Gondar im Norden des Landes im Auftrag Auers für die chirurgischen Eingriffe verantwortlich zeichnet, wird im September zu einem Besuch bei Auer erwartet. Im Juli und August soll indes ein besonderer Freund nach Hohenberg kommen — jener Äthiopier, der für Auer als verlässlicher Chauffeur in Afrika nicht mehr wegzudenken ist.