Arzt bewahrte Frau vor Erstickungstod. Hohenbergerin (46) bekam in der Ordination plötzlich keine Luft mehr. Hausarzt rettete ihr durch Intubation das Leben.

Von Markus Zauner. Erstellt am 18. Februar 2020 (04:33)
Petra Perensky (2. v. r.) bedankte sich bei ihrem Hausarzt Alexander Kober und dessen Team mit einer Torte für die Lebensrettung.
privat

„Ich konnte keine Luft mehr einatmen“, schildert Petra Perensky die bangen Minuten. Die Hohenbergerin darf ihren zweiten Geburtstag feiern — dank ihres Hausarztes Alexander Kober. „Doktor Kober hat mir eindeutig das Leben gerettet“, betont die 46-Jährige im NÖN-Gespräch.

Was war konkret passiert? Die Frau kam mit Grippesymptomen in die Ordination des St. Aegyder Mediziners, als sich ihr Gesundheitszustand plötzlich drastisch verschlechterte. „Im Notfallgeschehen musste die Atmung einer Patientin durch Intubation stabilisiert werden“, bestätigt Kobers Rechtsanwältin Verena Pitterle.

Aus der Ordination wurde die 46-Jährige mit dem Notarzthubschrauber in die Intensivstation des Landesklinikums Krems geflogen und Tage später ins Lilienfelder Spital überstellt. Mittlerweile ist Perensky wieder daheim — und schon fast wieder die Alte. Schlapp fühle sie sich noch, ansonsten gehe ihr es aber gut.

„Wer Influenza A hat, sollte sie nicht unterschätzen“

Weshalb ihre Atmung ausgesetzt hat, steht laut Perensky nicht genau fest. Vermutlich habe es sich um die Folgen der echten Grippe gehandelt. Ihren Gang an die Öffentlichkeit will sie daher auch als Appell verstanden wissen: „Wer Influenza A hat, sollte sie nicht unterschätzen.“

Bedanken möchte sich die Hohenbergerin an dieser Stelle nicht nur bei ihrem Hausarzt und dessen Team, sondern bei allen Helfern, die an der perfekten Rettungskette beteiligt waren. Universitätsdozent Alexander Kober stellt erleichtert fest: „Ich freue mich sehr, dass die Situation für die Patientin so glimpflich abgelaufen ist.“