Vermisste Tourengeher - Suche wird fortgesetzt. Erkundungstrupp will morgen, wenn es die Witterung zulässt, wieder aufs Gschwendt.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 15. Januar 2019 (12:31)
Bergrettung Hohenberg
Vermisstensuche: Erkundungstrupps waren auch in den vergangenen Tagen am Hohenberger Gschwendt unterwegs.

„Derzeit ist gerade wieder starker Schneefall und Wind. Heute ist keine Suche möglich“, sagt Robert Salzer von der Bergrettung Hohenberg am Dienstagvormittag.

Die aber für Mittwoch prognostizierte Wetterverbesserung will die Bergrettung nutzen, um weiter nach den seit 5. Jänner vermissten Tourengehern am Hohenberger Gschwendt zu suchen. „Wir wollen morgen einen Erkundungstrupp von mindestens zwei bis drei Bergrettern hinaufschicken“, sagt Salzer. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich ein Alpinpolizist der Erkundungstour anschließt.  „Diese Erkundungstouren, die wir zwei bis drei Mal wöchentlich durchführen wollen, dienen zur Dokumentation der Verhältnisse am Berg. Im enger Abstimmung mit dem Lawinenwarndienst wird dann entschieden, ob man einen Suchtrupp losschicken kann, denn die Gefahr von Lawinenabgängen ist weiterhin sehr hoch“, erinnert er abermals.

„Wichtig ist uns, dass die Suchmannschaft nicht gefährdet wird, aber auch mit Rücksicht auf die Angehörigen, dass die Suchaktion bald erfolgreich abgeschlossen wird. Wir wollen nicht auf den Frühling warten, bis jemand durch Zufall die Vermissten entdeckt“, so Salzer.