Einbrüche in Lilienfeld: Eine Spur der Verwüstung. Unbekannte Einbrecher wüteten am Lilienfelder Sportplatz und im Badbuffet.

Von Markus Zauner. Erstellt am 26. September 2017 (05:48)
NOEN, privat
Gernot Edy, der Obmann des SC Prefa Lilienfeld, zeigt auf die demolierte Türam Sportplatz.

„Das ist sehr ärgerlich. Durch solche sinnlosen Aktionen wird so viel zerstört“, schüttelt Bürgermeister Wolfgang Labenbacher den Kopf. Unbekannte Einbrecher zogen in der Bezirkshauptstadt in der Vorwoche eine Spur der Verwüstung. Im Visier hatten sie das Freibadbuffet und den Sportplatz.

Eine Spur der Verwüstung durch Lilienfeld

„Der Rollbalken zum Badbuffet wurde auf einer Seite zerstört. Er ist mittlerweile provisorisch wieder verschlossen. Im Buffet selbst wurde alles durchwühlt, alle Laden sind geöffnet worden. Die Verwüstung ist sichtbar“, schildert Labenbacher. Wie hoch der empfindliche Schaden beim Buffet genau ist, könne derzeit noch nicht gesagt werden, ergänzt der Ortschef.

,,Das ist sehr ärgerlich. Durch solche sinnlosen Aktionen wird so viel zerstört.“ Bürgermeister Wolfgang Labenbacher

NOEN, privat
Entsetzt ist Bürgermeister Wolfgang Labenbacher über die Verwüstung im Badbuffet.

Weiter ging es für die Unbekannten zum angrenzenden Sportplatz. Die Einbrecher schlugen das Fenster zur Kantine ein, in Mitleidenschaft gezogen wurde auch das Fenster zum Technikraum. Schäden gab es zudem an der Fassade und an einer Tür. Fette Beute machten die ungebetenen Gäste im Gebäudeinneren nicht.

Großer Sachschaden, keine "fette Beute" für Einbrecher

„Es wurden zwar sämtliche Laden durchwühlt, gestohlen haben die Täter, die offensichtlich nur auf Bargeld aus waren, aber nur die Spielerkassa, in der sich zwischen 70 und 80 Euro befanden“, bestätigt SC-Obmann Gernot Edy.

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Ein Blick auf den Schaden an der Fassade des Sportplatz-Gebäudes.

Hoch ist allerdings der entstandene Sachschaden, Edy beziffert ihn nach ersten Schätzungen auf mindestens 2.000 Euro. Erst vor etwa zwei Jahren war der Lilienfelder Sportplatz Ziel von Einbrechern geworden. Damals entstand laut Edy ein Sachschaden von rund 7.000 Euro.