300.000 Euro weniger Einnahmen für Rohrbach. Nachtragsvoranschlag beschlossen, stabile Finanzierung für 2020 damit sichergestellt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Januar 2021 (05:49)
Karl Bader (ÖVP) leitete wie gewohnt die Sitzung.
privat

Insgesamt dreizehn Tagesordnungspunkte wurden in der Dezember-Gemeinderatssitzung verabschiedet, der wichtigste betraf die Beschlussfassung des Nachtragsvoranschlages für das Jahr 2020. Dies war notwendig geworden, weil es durch die Coronakrise zu Einnahmenausfällen von rund 300.000 Euro gekommen war.

„Durch Unterstützungen des Landes Niederösterreich, Überschüsse aus dem Jahr 2019 und massive Einsparungen im Straßenbaubereich ist es dennoch gelungen, eine stabile Finanzierung für 2020 sicherzustellen“, sagt Bürgermeister Karl Bader.

Durch die Aufnahme eines Mitarbeiters für das Bauamt war außerdem der Dienstpostenplan anzupassen. Weiters wurden Energieliefervereinbarungen mit der EVN, eine Darlehensaufnahme, Unterstützungen für Seniorenbund, Pensionistenverband und Güterwegsanierungen in der Gemeinderatssitzung beschlossen.

„Im Bereich der Müllgebühren wurde eine geringfügige Erhöhung festgelegt, damit dieser Gebührenhaushalt auch kostendeckend geführt werden kann“, ergänzt Bader.

Richtlinien für die Umweltförderungen wurden abgeändert und Berichte des Prüfungsausschusses der Gemeinde sowie der Jahresabschluss der Traisen-Gölsental Regionalentwicklungs GmbH vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen.