Schachinger ist 30 Jahre Amtsleiter. Ein paar Jahre habe er ja noch, aber auf drei Jahrzehnte blickt Karl Schachinger bereits zurück. Mit der NÖN plauderte er über die Aufgaben eines Amtsleiters und die Herausforderungen.

Von Teresa Lobinger. Erstellt am 09. Februar 2021 (10:36)
"Mit der Digitalisierung hat sich die Arbeit stark verändert", bestätigt Karl Schachinger.
privat

NÖN: Sie sind sportlich sehr engagiert, wie sind Sie überhaupt Amtsleiter geworden? 

Karl Schachinger: Ich kam eigentlich ganz zufällig zu dieser Arbeitsstelle und es war daher auch nicht geplant. Als ich damals einen Behördenweg auf der Gemeinde zu erledigen hatte, wurde ich vom damaligen Gemeindebediensteten Hermann Berger angesprochen, dass man auf der Gemeinde Annaberg einen Amtsleiter sucht und ob ich nicht Interesse hätte, mich dafür zu bewerben. Nach ein bisserl Bedenkzeit habe ich mich beworben und den Posten bekommen. 

Fortan also Verantwortung und ein breites Aufgabengebiet?

Schachinger: Dem leitenden Gemeindebediensteten obliegt die Leitung des inneren Dienstes, er untersteht direkt der Bürgermeisterin und ist in Unterordnung unter dieser für die Dienstaufsicht, organisatorische und personelle Maßnahmen verantwortlich. Falls keine anders lautende Weisung erfolgt, hat der Amtsleiter dies selbstständig zu erledigen. Als Kassenverwalter muss ich außerdem die Buchführungsgeschäfte der Gemeinde leiten, überwachen und verteilen.

Wie hat sich Ihre Arbeit im Laufe der Zeit verändert?

Schachinger: Mit der Digitalisierung hat sich, wie überall, die Arbeit stark verändert. Viele Angelegenheiten wurden durch Internet und Verwaltungsvereinfachung erleichtert, auf der anderen Seite kommen mehr Aufgaben dazu, durch die Schnelllebigkeit und die immer größere „Gesetzesflut“. Gelitten hat aber sicherlich der persönliche Kontakt zu den Gemeindebürgern. Als „kleine“ Gemeinde haben wir vielfältige Anforderungen, es wird schwieriger, in allen Sachgebieten immer am aktuellen Stand zu sein.

Das vollständige Interview mit Karl Schachinger lesen SIe in der kommenden Ausgabe der NÖN Lilienfeld und im e-paper.