,,Lolita" in Lilienfeld: So sieht der Neubau aus. zwölf 55-Quadratmeter-Wohnungen in Niedrigenergiebauweise geplant. Junges Wohnen Am Standort des ehemaligen Flüchtlingsheims sind

Von Markus Zauner. Erstellt am 21. Januar 2020 (04:26)
So präsentiert sich der geplante Neubau am Platz der ehemaligen „Lolita“ in einer ersten Visualisierung.
Ansicht: Westarchitektur

1,3 bis 1,4 Millionen Euro nimmt die WETgruppe als größter gemeinnütziger Bauträger des Landes in die Hand, um in der Bezirkshauptstadt ein vielversprechendes Projekt umzusetzen. „Wir freuen uns sehr, dass ein moderner Wohnbau entsteht“, betonte Bürgermeister Wolfgang Labenbacher bei der Vorstellung des Großvorhabens. Die NÖN war dabei und hat die Details.

Zwölf Wohnungen: Die WET errichtet mit Mitteln der NÖ Wohnbauförderung in der Jungherrntalstraße 8 eine Anlage mit insgesamt zwölf Wohnungen für Junges Wohnen. Und zwar am Standort des von der Gemeinde angekauften ehemaligen Flüchtlingsheims „Lolita“, das vollständig abgerissen wird. 55 Quadratmeter groß sein werden die Wohnungen, die jeweils mit Balkon geplant sind. Ein Teil der zugehörigen Stellplätze soll überdacht ausgeführt werden (siehe Ansicht).

Zur Präsentation in der Jungherrntalstraße gaben sich Patricia Rauscher, Vizebürgermeister Manuel Aichberger, Bürgermeister Wolfgang Labenbacher, Architekt Gerald Wöhrer, Kulturstadtrat Thomas Gravogl, Architekt Bernhard Hannes Eggl, Stadtrat Christian Buxhofer und WET-Direktor Christian Rädler ein Stelldichein.Zauner
NOEN

Erscheinungsbild: Durch die Absenkung des Gebäudes wird ein barrierefreier Zugang ermöglicht. Vorgesehen ist am Reißbrett auch ein kleiner Spielplatz. Und: Im Bedarfsfall könnte die in Niedrigenergiebauweise vorgesehene Wohnhausanlage um ein Stockwerk und somit sechs zusätzliche Wohnungen erweitert werden. „Das machen wir von der Nachfrage abhängig“, erklärt WET-Direktor Christian Rädler. Vorerst plane man mit zwölf Wohnungen.

Der Grundriss der zwölf vorgesehenen Wohnungen.
Plan: Westarchitektur

Zeitplan: Der Startschuss für das Projekt soll laut Rädler im Frühjahr fallen — bei einer geplanten Bauzeit von eineinhalb bis zwei Jahren. Für die Realisierung des Vorhabens schließen Stadtgemeinde Lilienfeld und WET einen Baurechtsvertrag ab.

Die Ankündigung der WET bei der Präsentation, dass (auch) in Lilienfeld leistbare Wohnungen entstehen werden, war übrigens Balsam auf die Seele von Ortschef Labenbacher: „Das ist ein wichtiges Thema.“ Interessenten am Projekt Junges Wohnen können sich ab sofort bei der WET oder der Stadtgemeinde Lilienfeld melden.