Kaum Dämmerungseinbrüche, doch Polizei warnt. Gerade die Herbstzeit nutzen Kriminelle gerne für einen schnellen Coup.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 31. Oktober 2016 (08:21)
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Im landesweiten Vergleich darf sich der Bezirk Lilienfeld aufgrund seiner Lage glücklich schätzen. Die Einbruchszahlen sind sehr gering.

Autobahnen und Schnellstraßen für rasche Flucht „fehlen“

„In den letzten Wochen verzeichneten wir nur den Einbruch in das Lilienfelder Gemeindeamt“, erläutert Kriminalpräventionsbeamter Franz Pitzl.

Warum der Bezirk im Vergleich zum Nachbarn St. Pölten oder auch zu den Bezirken rund um Wien weitgehend verschont bleibt, beruht, so Pitzl, auf der geografischen Lage des Voralpenlandes und der Verkehrsinfrastruktur. „In Lilienfeld haben wir keine Autobahnen und Schnellstraßen, die eine rasche Flucht mobiler Tätergruppen ermöglichen“, so Pitzl.

Dennoch: In absoluter Sicherheit dürfe man sich nie wiegen, gerade in der Dämmerungszeit. „Die Täter kundschaften genau aus, wann die Bewohner das Haus verlassen“, weiß Pitzl. Einbrüche sind, auch wenn der Begriff „Dämmerungseinbruch“ in aller Munde ist, durchaus am Tag möglich.

Die Polizei rät zu guter Nachbarschaft. Wer sein Haus gezielt absichern möchte, sollte den kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratungsdienst in Anspruch nehmen. Infos dazu gibt es auf jeder Dienststelle.