Kleinzell

Erstellt am 10. Januar 2019, 04:33

von Astrid Krizanic-Fallmann

Ehrenbürger zum 90er gewürdigt. „Tiefe Spuren in Kleinzell, die geschätzt werden“, hinterließ das Engagement von Altbürgermeister Karl Thalhammer.

Torte und goldene Ehrennadel gab es seitens der Gemeinde für Karl Thalhammer (3. v. l.) von Bürgermeister Reinhard Hagen (2. v. l.), Vize Heidemarie Teveli (5. v. l.), Amtsleiterin Elfriede Trimmel (6. v. l.) sowie den Gemeinderäten Reinhard Pfeffer (4. v. l.) und Maria Grundbek (4. v. r.). Die Ehrenmitgliedschaft in der Bergrettung Kleinzell verlieh ihm Ortsstellenleiter Michael Hochgerner (r.) mit seinen Stellvertretern Tobias Haas (2. v. r.) und Josef Zellhofer (3. v. r.). Unter den Gratulanten fand sich auch Bundesrat Karl Bader (l.) ein.  |  Krizanic-Fallmann

Stelldichein im FF-Haus letzten Samstag: Vertreter der Gemeinde und von den Vereinen gratulierten Ehrenbürger Karl Thalhammer zu seinem 90. Geburtstag. 40 Jahre lang war der gebürtige Kleinzeller politisch aktiv, 22 Jahre davon als ÖVP-Bürgermeister. In seiner Amtszeit wurden wesentliche Schritte im Straßenbau, in der Wasserversorgung oder Müllabfuhr gesetzt, das Kleinzeller Wappen eingeführt. Zudem wirkte Thalhammer im Kirchenchor und im Männerchor.

„Du hast tiefe Spuren hinterlassen, die von den nachfolgenden Generationen geschätzt werden“, würdigte Bürgermeister Reinhard Hagen die Leistungen, „Hut ab vor deinem sensationell langen persönlichen Engagement.“ Als Anerkennung überreichte Hagen der noch immer „treuen Seele bei Veranstaltungen in Kleinzell“ die goldene Ehrennadel der Gemeinde. Die Ehrenmitgliedschaft in der Bergrettung Kleinzell verlieh indes Ortsstellenobmann Michael Hochgerner.

Als „väterlichen Freund“ bezeichnete Bundesrat Karl Bader den Jubilar. „Außerdem warst du 14 Tage lang mein Chef, als ich als angehender Lehrer eine Schulpraxis im Poly Ober-Grafendorf machte, wo du Direktor warst“, so Bader.

„Du hast tiefe Spuren hinterlassen, die von den nachfolgenden Generationen geschätzt werden“

„Viel Segen und Gesundheit“ wünschte Pfarrer P. Altmann Wand. Die Verbundenheit mit der Partnergemeinde Kleinzell im Mühlkreis erwähnten Redner der Delegation, welche die „Heiligen Drei Könige“ mit im Gepäck hatte.

Erinnerungen an vergangene Zeiten ließ eine Fotopräsentation von Sepp und Steffi Wochner aufkommen. Dabei verraten wurde, dass Kleinzeller Schüler während Thalhammers Lehrer-Tätigkeit bei ihm nicht nur lesen und schreiben lernten, sondern gleichfalls, wie man manierlich isst. Ständchen der Musikkapelle und Tanzeinlagen des Heimat- und Trachtenvereins Kleinzell rundeten das Programm ab.

„Mein Herzensanliegen war, die Schule in Kleinzell zu erhalten. Das ist mir gelungen“, resümiert Karl Thalhammer.