Verwarnung nach FP-Posting. Kleinzells Salvatore Raineri kassierte für „Nazi“-Eintrag eine Abmahnung vom Parteivorstand. Hainfelds Peter Terzer erhielt Vertrauen als Bezirkssekretär.

Von Markus Zauner. Erstellt am 05. Februar 2019 (05:27)
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Bei der Sitzung des FP-Bezirksparteivorstandes: Georg Murg, der verwarnte Salvatore Raineri, Markus Lerchbaumer, Bezirksparteisekretär Peter Terzer, Leopold Grandl, Bezirksparteiobmann Christian Hafenecker, Ferdinand Lerchbaumer, Bezirksgeschäftsführerin Sabine Wollinger, Manuela Sturm, Michael Mittner, Harald Sturm, Reinhard Lintinger und geschäftsführender Bezirksparteiobmann Arno Schönthaler (v. l.).

Für Schlagzeilen hatte Ende des Vorjahres ein Facebook-Posting des Kleinzeller FP-Gemeinderates Salvatore Raineri gesorgt. Auf diesem (die NÖN berichtete) stand unter anderem zu lesen, der Begriff „Nazi“ werde „oft fälschlicherweise im Zusammenhang mit Nationalsozialisten in der abwertenden Form gebraucht“ und sei eine 2.000 Jahre alte Erfindung der Juden.

Vor der Partei musste sich Raineri dafür letzten Donnerstag verantworten. „Dieses Posting war völlig jenseitig und inhaltlich inakzeptabel. Der Bezirksparteivorstand hat Salvatore Raineri, der die Angelegenheit bedauert und bereits ein Gespräch mit Kleinzells Bürgermeister Reinhard Hagen geführt hat, eine deutliche Verwarnung erteilt“, fasst geschäftsführender Bezirksparteiobmann Arno Schönthaler zusammen. Jeder könne einmal einen Fehler machen. „Ein weiteres Mal werden wir so etwas aber nicht durchgehen lassen“, will Schönthaler betont wissen.

Auf der Tagesordnung stand auch eine Personalie: Hainfelds langjähriger FP-Stadtparteiobmann Peter Terzer wurde einstimmig zum Bezirksparteisekretär gewählt. Er folgt in dieser Funktion auf den nunmehrigen geschäftsführenden Bezirksparteiobmann Arno Schönthaler, der bisher auch noch als Bezirkssekretär fungiert hatte. „Ich freue ich über das große Vertrauen und werde den Erfolgsweg der FP Lilienfeld mit voller Kraft unterstützen“, kündigt Terzer an.