Katze mit Kabelbinder gequält . Eschenauer fanden schwer verletzte Samtpfote.Tierschutzverein St. Pölten und Tierarztpraxis Pottenbrunn kämpfen ums Leben des Vierbeiners.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 24. Juli 2021 (10:54)

Der Tierschutzverein St. Pölten kämpft aktuell um das Leben einer Katze. Der Samtpfote wurde ein Kabelbinder um den Bauch gebunden und auf die engste Stufe zusammengezogen. Tierfreunde aus Eschenau fanden die Mietze zwischen Kalter Kuchl und Schwarzau am Gebirge und brachten sie umgehend ins Tierheim St. Pölten.

„Das ist ein Fall von extremer Tierquälerei! Welchem kranken Hirn fällt so etwas ein?“, ist Thomas Kainz vom Tierschutzverein fassungslos. Einen Zufall oder ein Missgeschick schließt er aus. „Das Tier wurde bewusst auf brutalste Weise verletzt“, ist er überzeugt. Gemeinsam mit der neuen Tierarzt-Vertragspraxis Pottenbrunn versuchen  die St. Pöltner Tierschützer seit Samstagmorgen, dem unkastrierten Kater alle medizinischen Möglichkeiten zur Genesung zukommen zu lassen.  „Es sieht leider nicht gut aus, die Verletzungen sind tief und weitreichend. Wir werden aber alles Menschenmögliche tun, um dieser Samtpfote zu helfen“, betont Tierheimleiter Davor Stojanovic. Dank der 24-Stunden Bereitschaft der Praxis in Pottenbrunn für das Tierheim konnten sofort Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.  „Bitte drückt uns die Daumen und unterstützt unsere ehrenamtliche Arbeit“, appelliert Kainz. 

Das Tier ist  nicht gechippt. Sollte jemand die Katze oder dessen Besitzer kennen, bitten Stojanovic und Kainz, dies dem Tierschutzverein St. Pölten unter 02742/77272  zu melden.