Quelle wird reaktiviert. Zweites Standbein für Wasserversorgung in Kleinzell. Lob für Nachmittagsbetreuerin.

Erstellt am 29. September 2017 (18:33)
NOEN, privat
Bei der Sanierung der Quellfassung „Kaltenbrunn“ legten seitens der Gemeinde auch Markus Riener und Ferdinand Wiesbauer (v. l.) Hand an, informiert Bürgermeister Reinhard Hagen (r.).

Nur im abgekochten Zustand genießbar war im heurigen August fast zwei Wochen lang das Trinkwasser in Kleinzell nach einem Starkregenereignis (die NÖN berichtete). Grund dafür waren Verunreinigungen bei der Quellfassung „Kaltenbrunn“, welche anschließend umfangreich repariert wurde.

Wasserversorgung soll verbessert werden

Ebenso fertiggestellt sind die Maßnahmen am Abwasserpumpwerk im Bereich Außerhalbach sowie die Elektroinstallationen beim Hochbehälter „Alte Quelle“. Letzterer soll wieder in Betrieb genommen werden und als zweites Standbein künftig dazu beitragen, die Wasserversorgung der Kleinzeller Haushalte reibungslos und dauerhaft zu gewährleisten.

Begonnen wurde mit der Instandsetzung des zugewachsenen Zufahrtsweges zum Hochbehälter. Anschließend werden hier die Quellfassung sowie die Steuerungs- und UV-Anlage erneuert. Das gesamte Sanierungsprojekt der Wasserversorgungs- sowie Abwasserbeseitigungsanlage Kleinzell soll bis zum Jahr 2020 fertiggestellt werden.

„Die immer wiederkehrenden Probleme der letzten Jahre haben es erforderlich gemacht, die sehr arbeits- und kostenintensiven Sanierungen möglichst zeitnah und effizient umzusetzen“, hofft Bürgermeister Reinhard Hagen auf eine rasche Lösung. „Mit der Erneuerung der ,Alten Quelle‘ soll die Sicherheit der Wasserversorgung in Kleinzell maximiert werden“, so der Bürgermeister.

Keine Schwierigkeiten gibt es indes bei den Bildungseinrichtungen in der Gemeinde

Reges Leben garantieren 28 Kinder, darunter vier Taferlklassler, in der Volksschule sowie 36 Mädchen und Buben in den Bewegungs- und Gruppenräumen des neuen, im Juni eröffneten Kindergartens.

Die schulische Nachmittags- und Ferienbetreuung liegt in den Händen von Schulwartin Christa Pertl. „Mit ihrer immer freundlichen und liebenswürdigen Art sorgt sie dafür, dass sich die Kinder bei ihr wohlfühlen und jeden Tag mit viel Freude bei Spiel und Spaß, aber auch beim Erledigen der Hausaufgaben bei der Sache sind“, lobt Hagen.

Pertl sei als Kinderbetreuerin in der Volksschule eine „richtige Perle, die unermüdlich mit viel Herz und Engagement unseren Kindern neue Erlebnisse und Erfahrungen beim Basteln oder Kuchenbacken vermittelt“, freut sich Hagen über das tolle Echo der Kleinen und der Eltern.