Gästeflaute trotz Attraktivierung. Markus Zauner über die miese Winterbilanz der Skigebiete. Gegen das Wetter können auch die besten Schneekanonen nichts ausrichten: Das ist für die Skigebiete Annaberg und Mitterbach die bitterste Erkenntnis aus der verpatzten Wintersaison.

Von Markus Zauner. Erstellt am 11. März 2014 (23:59)
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Gegen das Wetter können auch die besten Schneekanonen nichts ausrichten: Das ist für die Skigebiete Annaberg und Mitterbach die bitterste Erkenntnis aus der verpatzten Wintersaison. Wenn zu wenig Schnee auf den Pisten liegt, bleiben die Gäste aus. Daher verwundern die miese Besucherzahl bei den Liften und die Nächtigungsflaute nicht.

Besonders schmerzt das die Gemeindealpe. 6,5 Millionen Euro waren hier vom Land zuletzt in die Attraktivierung des Skibetriebes gebuttert worden. Und dann dieser Katastrophenwinter, der statt klingelnder Kassen vielfach gähnende Leere auf den Pisten brachte — speziell in den Weihnachtsferien, als in Mitterbach wetterbedingt fast kein Skibetrieb möglich war. Aus Sicht der Gemeinde ist es da nur gut, dass mittlerweile das Land mit seinem finanziell längeren Atem Eigentümer der Liftanlagen ist.

Unterm Strich war die Attraktivierung auf der Gemeindealpe aber die richtige Entscheidung. Denn: Stillstand bei Investitionen hieße unweigerlich Rückschritt.