Gute Arbeit wurde belohnt. Über die Bilanz der Gemeinderatswahlen im Bezirk.

Von Markus Zauner. Erstellt am 28. Januar 2020 (03:20)

Das Machtgefüge im Bezirk bleibt gleich. Die ÖVP stellt auch künftig neun Bürgermeister, die SPÖ weiter fünf. Der Wähler hat die gute Arbeit der amtierenden Ortschefs also im Wesentlichen honoriert. Und in Annaberg und Mitterbach, wo neue ÖVP-Spitzenkandidaten ins Rennen gegangen waren, stand ob der türkisen Übermacht de facto schon vor dem 26. Jänner fest, dass die ÖVP weiter am Ruder bleibt.

Die Rückeroberung der absoluten Mehrheit durch die ÖVP in Ramsau kommt ebenso wenig überraschend — Dauerstreiterei (wie von der Bürgerliste betrieben) honoriert der Wähler nicht.

Ein Wahlverlierer war mit den NEOS schon vor dem 26. Jänner offenkundig — keine einzige Kandidatur im Bezirk, das ist schlicht ein Armutszeugnis. Kaum besser sind die Grünen mit nur zwei Antritten, die in einem Mandat mündeten.

Der größte Verlierer ist die FPÖ, die nur mehr in fünf Gemeinderäten vertreten ist. ÖVP und SPÖ sind unterm Strich die Wahlgewinner.