In Kaumberg stinkt‘s nicht. Über den Informationsfluss für klares Wasser.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 11. Februar 2020 (03:30)

Diese Woche sollten die Laborergebnisse vorliegen. Bis dahin soll zumindest ein Teil der Kaumberger Haushalte das Leitungswasser abkochen. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, wie Bürgermeister Michael Wurmetzberger betont. Der Anlass: Bürger nahmen verdächtigen Güllegeruch im Trinkwasser wahr. Die Gemeinde reagierte prompt – und scheute auch keine Kosten. Die verdächtige Quelle wurde umgehend vom Netz genommen. Eine Bürgerinformation erging an alle Haushalte und Gewerbebetriebe, Hydrotechniker und Spezialfirmen mit Kamera und Sonde wurden zur Ursachenklärung bestellt.

Mitte der Woche konnte teilweise Entwarnung gegeben werden. Das vermeintlich „verseuchte Wasser“ bot Anlass zur Spekulation, wer der Übeltäter gewesen sein könnte. Zwei Mini-Lecks wurden entdeckt und sofort repariert. Ortschef Wurmetzberger zeigte durch sein rasches Handeln, was ihm wichtig ist: Er schenkt reinen Wein ein, wenn etwas im Ort stinkt.