Jetzt darf Ruhe einkehren. Über die „Spendenaffäre“ in Ramsau.

Von Markus Zauner. Erstellt am 12. November 2019 (05:34)

Der NÖN-Exklusivbericht der Vorwoche über die unerwartete Auflösung des Spendenkontos für die an einem inoperablen Tumor erkrankte Andrea hat die Leser bewegt. Das zeigen die hohen Zugriffszahlen im Internet. Überraschend kommt die große Resonanz freilich nicht.

Über 23.000 Euro sind am Spendenkonto für die Volksschülerin aus Ramsau eingelangt. Da ist es nachvollziehbar, dass die vielen Unterstützer wissen wollen, was mit dem Baren passiert ist. Seit der Entscheidung von Ortschefin Gertraud Steinacher, auch die Restsumme von 11.300 Euro auszuzahlen, herrscht Klarheit: Andreas Familie hat das gesamte Spendengeld erhalten.

Für die Ramsauer Kommunalpolitik waren die Debatten zwischen ÖVP und Bürgerliste im Zusammenhang mit dem Spendenkonto einmal mehr kein Ruhmesblatt. Zumindest jetzt darf in der Causa Ruhe einkehren. Damit sich die Angehörigen darauf konzentrieren können, worauf es wirklich ankommt — die Pflege der kleinen Andrea.