Kantige Arbeit in Opposition fix. Über Hafeneckers Verbleib als Parlamentarier und FPÖ-Generalsekretär.

Von Markus Zauner. Erstellt am 08. Oktober 2019 (03:22)

Einer der wenigen FPÖ-Lichtblicke bei der Nationalratswahl ist das Abschneiden im Wahlkreis NÖ-Mitte. Hier hat die FPÖ nach Vorliegen des Endergebnisses ein Grundmandat geschafft — das einzige in Niederösterreich. Auf die Fahnen heften darf sich das in erster Linie Christian Hafenecker. Der Kaumberger, der immer ein Auge auf den ländlichen Raum wirft, bleibt Parlamentarier. Das kann aus Lilienfelder Sicht nur von Vorteil sein. Jede Stimme für den strukturschwachen Bezirk zählt.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Hafenecker vor allem in seiner Funktion als FPÖ-Generalsekretär nicht. Als der Kaumberger 2018 sein Amt antrat, trugen die Freiheitlichen Regierungsverantwortung. Jetzt müssen die Blauen, die sich de facto auf die Oppositionsrolle festgelegt haben, rasch wieder eine andere Strategie fahren. Und wer Hafenecker als Kaumberger Kommunalpolitiker kennt, weiß, dass die FPÖ mit ihm als maßgeblichem Player auch auf Bundesebene richtig kantige Oppositionspolitik betreiben wird.