Kein Porzellan zerschlagen. Über den bisherigen Gemeinderatswahlkampf im Bezirk.

Von Markus Zauner. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:54)

Was die letzten Tage vor den Gemeinderatswahlen noch bringen, muss abgewartet werden. Bisher sind die großen Aufreger bezirksweit ausgeblieben. Das Ganze unter dem Gesichtspunkt, dass in Ramsau, der „Streitgemeinde Nummer eins“, auf Betreiben der Bürgerliste schon seit Monaten über den Anschluss an die Zentral-Kläranlage gezankt wird. Womit dieses Thema mehr in die Kategorie „alter Hut“ denn Aufreger fällt.

Überraschender als die einzelnen Wahlkämpfe selbst ist die Kandidatur von Bürgerlisten in St. Aegyd und St. Veit. Das eine oder andere Mandat ist beiden Neustartern zuzutrauen, die absoluten SPÖ-Mehrheiten scheint aber auch ihr Antreten nicht gefährden zu können.

Im Gros der Bezirkskommunen gilt bei den Minderheitsfraktionen ein Motto: Wenn die absoluten Mehrheiten nicht gedreht werden können, warum unnötig Porzellan zerschlagen? Schließlich will die Opposition von der Bürgermeisterpartei die nächsten fünf Jahre ja auch wieder etwas haben.