Klare Regeln könnten helfen. Markus Zauner über das polarisierende Thema Mountainbiken am Muckenkogel. Über 20.000 Klicks auf www.noen.at binnen weniger Tage sprechen für sich: Der NÖN-Exklusivbericht über jene vier Mountainbiker, die vom Jagdpächter auf Unterlassung des Radfahrens

Von Markus Zauner. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
NOEN

Über 20.000 Klicks auf www.noen.at binnen weniger Tage sprechen für sich: Der NÖN-Exklusivbericht über jene vier Mountainbiker, die vom Jagdpächter auf Unterlassung des Radfahrens am Muckenkogel geklagt worden sind, bewegt — weit über die Bezirksgrenzen hinaus.

Ein heikles Thema, das polarisiert. Auf der einen Seite die Verfechter des Mountainbikens, das zu einem boomenden Wirtschaftsfaktor geworden ist. Auf der anderen Seite die Jäger und Waldbesitzer, die im Radtourismus nicht selten eine Störung ihrer Interessen sehen.

Egal, ob die angeklagten Biker — wie im Internet von über 5.000 Unterzeichnern gefordert — straffrei ausgehen oder nicht: Zur Lösung des Problems am Muckenkogel trägt der Prozess nicht bei. Die Radler werden weiterfahren. Vom Grundeigentümer und Jagdpächter gemeinsam definierte Regeln, wann und wo das Mountainbiken (straffrei) möglich ist, wären effektiver als Streitereien vor Gericht. Andernorts ist das Miteinander zwischen verschiedenen Interessengruppen ja auch möglich.