Bisher ein Treffer ins Schwarze. Über die neue Attraktion beim Eibl-Jet.

Von Markus Zauner. Erstellt am 09. Juni 2021 (03:30)

Er ist eine der Freiluftattraktionen des Bezirkes – der Eibl-Jet. Der rasante Rodelspaß führt durch Steilkurven bis zu sieben Meter über dem Boden. Moment, wie war das noch einmal? Steilkurven? Sieben Meter über dem Boden? Nicht zwingend: Seit Saisonbeginn gibt es für die weniger Mutigen eine Alternative – den „Dark Mars.“ Die neue Attraktion macht Rodelfahrten auch digital erlebbar.

Ob ein Freilufterlebnis zwingend einen Simulator im Gebäudeinneren braucht, sei dahingestellt. Mit dem „Dark Mars“ gibt es jetzt jedenfalls eine Alternative bei Schlechtwetter.

Zudem wird primär die Jugend, die auf virtuelle Abenteuer steht, noch besser angesprochen. Und: Bisher stimmt die Kosten-Nutzen-Rechnung aus Sicht des Betreibers. Die Investitionssumme im mittleren fünfstelligen Bereich ist überschaubar, demgegenüber stehen in den ersten Tagen mehrere hundert Simulator-Fahrten. Ob der „Dark Mars“ auch langfristig ein Treffer ins Schwarze bleibt, wird die Zukunft zeigen.