Ein Schritt nach dem anderen. Über das Final-Aus für St. Pöltens Basketballer.

Von Manuel Burger. Erstellt am 24. April 2019 (08:30)

Schon der Finaleinzug war ein Erfolg. Dass der UBC St. Pölten als (enttäuschender) Fünfter des Grunddurchgangs bis in die Endspiele vorstoßen konnte, ist beachtlich. Jennersdorf war dann aber – wie im Vorjahr – eine Nummer zu groß.

Das Pikante an der Sache: Weder für die St. Pöltner noch für Zweitligameister Jennersdorf ist der Aufstieg ein Thema. Für beide Finalisten ist die ABL ein zu heißes Eisen. „Lieber nicht verbrennen“, sondern in Liga zwei Brötchen in adäquater Größe backen.

Der Traum von der Erstklassigkeit wird in St. Pölten noch länger einer bleiben. Erst muss die (wirtschaftliche) Basis für die Bundesliga geschaffen werden, Sponsoren lukriert und ein schlagkräftiges Team aufgebaut werden. Das wird nicht leicht, auch wenn man auf der Trainerbank mit dem St. Pöltner Andreas Worenz schon den richtigen Mann sitzen hat.
Ein Profibetrieb ist momentan (noch) nicht denkbar, im Sommer gilt‘s wieder die eine oder andere Stütze zu ersetzen.

Die Play-offs waren schon mal ein gutes Signal. Mehr St. Pöltner als zuletzt fanden den Weg in die Halle, der UBC scheint wieder (sanft) im Aufwind – was die Fans wohlwollend registrieren.

Die Vision ABL ist in St. Pölten Pflicht. Aber nur wenn sie „Step by Step“ realisiert wird.