Hohenberger als Held des Alltags. Über Rudolf Roth, der anderen Mut machen möchte.

Von Markus Zauner. Erstellt am 10. September 2019 (04:57)

Wir Österreicher sind bekanntermaßen Weltmeister im Aufregen und Lamentieren. Mit der nötigen Ruhe und Distanz sehen wir manches mitunter erst, wenn wir von einer schwereren Erkrankung eines Familienmitgliedes oder Freundes erfahren. Dann wissen wir, was wirklich wichtig ist — die Gesundheit.

Einer, der an einer schweren chronischen Krankheit leidet, ist der Hohenberger Rudolf Roth. Während viele über ihr Schicksal gar nicht sprechen wollen oder können, geht Parkinson-Patient Rudolf Roth sogar in die Öffentlichkeit. Er wird in einem Film porträtiert. Um anderen Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen, wie man eine schwere Erkrankung erfolgreich meistern kann.

Das verdient Respekt. Oder, wie es Filmproduzentin Edith Bachkönig auf den Punkt bringt: Chronisch Kranke, wie Rudolf Roth, und Menschen mit Behinderungen seien „jede Minute gefordert“ und somit „Helden des Alltags“. Ein Alltag, der sich mit Blick aufs Wesentliche leichter meistern lässt.