Zwei große Fragezeichen. Über Bekanntes und Unbekanntes zu den Gemeinderatswahlen 2020.

Von Markus Zauner. Erstellt am 17. September 2019 (03:52)

Zwölf der 14 amtierenden Bürgermeister im Bezirk wollen ihre Partei wieder als Spitzenkandidat in die Wahl am 26. Jänner führen. Grobe Schnitzer hat sich bis dato keiner von ihnen geleistet, womit der Verlust bestehender absoluter Gemeinderatsmehrheiten höchst unwahrscheinlich ist.

In Annaberg und Mitterbach stehen Bürgermeisterwechsel ins Haus, weil die jetzigen Ortschefs aufhören. Die neuen VP-Zugpferde können aber auf großen Wählerzuspruch für ihre Partei aus 2015 (Mitterbach 71 Prozent, Annaberg 70 Prozent) bauen. Sollte die VP in beiden Gemeinden nicht weiter am Ruder bleiben, wäre das ebenso ein Wunder.

Wirklich Spannung versprechen die Wahlen nur in zwei Bezirkskommunen. Ob die Schwarzen in Ramsau die Rückeroberung der verlorenen absoluten Mehrheit schaffen, ist eine der größten Unbekannten. Ebenso das Abschneiden der FP in ihrer Hochburg Kaumberg. Freiheitliche Verluste wären nach den drei Parteiausschlüssen von 2018 jedenfalls hausgemacht.