K(r)ampf mit „großem Bruder“. Über die Wichtigkeit der Nachbesetzung der ärztlichen Leitung im Spital.

Von Markus Zauner. Erstellt am 09. April 2019 (03:06)

Postennachbesetzungen und das Landesklinikum Lilienfeld — das war zuletzt mitunter ein schwieriges Kapitel. Die Erinnerungen an die eineinhalb Jahre offene Stelle des Leiters für Chirurgie und die dadurch entstandene Unruhe sind kein bisschen verblasst. Derzeit wird ein neuer ärztlicher Standortleiter gesucht — als Folge des Rückzuges von Primaria Veronika Freystetter, die in ihrer Amtszeit wie eine Löwin für die Interessen des Lilienfelder Krankenhauses gekämpft hat.

Alle anderen Leitungsfunktionen im Haus sind gut besetzt. Einen nötigen Modernisierungsschub hat das Spital zudem soeben mit der 4,3 Millionen Euro teuren OP-Saal-Erneuerung erfahren. Im Landesklinikum Lilienfeld ist unterm Strich also im positiven Sinne einiges weitergegangen. Die Politik muss jetzt aber dafür Sorge tragen, dass die Funktion des ärztlichen Standortleiters rasch gut nachbesetzt wird. Denn das ist speziell wichtig, um sich gegen den „großen Bruder“, das Klinikum St. Pölten, behaupten zu können.