Alles neu bei drei Bezirksklubs. Über diverse Gründe für die Umbrüche bei den Teams.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 09. Juli 2019 (02:33)

Egal ob USC Indat Rohrbach, SC Hainfeld, das kommende Saison sein 100-jähriges Bestehen feiern wird, oder auch der SC St. Veit — die Bezirksklubs nützen die Übertrittszeit, um ihre Spielerkader völlig umzukrempeln. Die Gründe sind mannigfaltig.

Bei den Hainfeldern ist Umtriebigkeit in der Transferzeit nichts Ungewöhnliches. Präsident Harald Fischer ist berüchtigt dafür, am Transfermark umzurühren. Vor dem Klubjubiläum macht er keine Ausnahme. Und mit Frenkie Schinkels hat er einen Trainer, der bei Spielerwünschen sehr bestimmend sein kann. Ob es gelingt, eine Truppe zusammenzuführen, die im Titelkampf mitreden kann?

Rohrbach hatte in der 1. Landesliga eines der älteren Teams am Start. Verjüngung war somit das Gebot der Stunde. Mit Trainer Dalibor Kovacevic hat man den Markt sondiert und ist fündig geworden. Die neue Elf soll nun dort fortsetzen, wo die alte aufgehört hat.

St. Veit kämpft mit einem Aderlass an Stammspielern. Sieben haben den Klub verlassen, sechs Neue sollen das Schlimmste verhindern. Schon in den letzten beiden Saisonen steckte man jeweils bis zur letzten Runde im Abstiegskampf. Die Vereinsführung muss ein gutes Händchen beweisen, denn sonst wird es diesmal keine Rettung in der 1. Klasse geben.