Erstellt am 12. Juni 2018, 02:59

von Wolfgang Wallner

Bittere Pille zu schlucken. Wolfgang Wallner über die Einteilung der Spielklassen.

Gemischte Gefühle unter den Bezirksvereinen in der 2. Klasse Traisental. Kommt‘s so, wie es zur Zeit unüberhörbar in der Gerüchteküche brodelt, dann müssen Traisen und St. Aegyd eine bittere Pille schlucken.

Bei der Neueinteilung der Spielklassen für die kommende Saison, die voraussichtlich am Mittwoch erfolgt, zeichnet sich für sie eine unliebsame Überraschung ab.

Weil die 2. Klasse Alpenvorland nach der Gründung von zwei Spielgemeinschaften an Teilnehmermangel leidet, müssen die Nachbarn offenbar in den sauren Apfel beißen. Angedacht werden zwei Zwölfer-Ligen. Was bedeutet: St. Aegyd, Hohenberg und Türnitz müssen in die 2. Klasse Alpenvorland, Traisen bleibt in der 2. Klasse Traisental – und verliert sämtliche Derbyduelle. Ein Horrorszenario für Traisen und St. Aegyd, die im Liga-Poker den schwarzen Peter zugeteilt bekommen sollen.

Klar: Eine 2. Klasse Alpenvorland mit neun Vereinen scheint kaum praktikabel. Dass sich aber Vereine gegen eine zwangsweise Überstellung wehren, liegt auf der Hand. Sowohl auf Zuschauerseite als auch in Sachen Fahrtstrecken würden die Bezirksklubs „draufzahlen“.

Jede Medaille hat zwei Seiten: Hohenberg selbst machte den Vorschlag und Türnitz kann damit sehr gut leben …