Einziger Sieger in Euro-League. Claus Stumpfer über den tollen Einstieg von Philipp Lienhart beim SC Freiburg.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. August 2017 (02:46)

Ab in die Startelf hieß es für den Lilienfelder Philipp Lienhart beim Drittrundenduell der Europa League seines neuen Klubs SC Freiburg gegen NK Domzale. Der 21-Jährige spielte gegen die slowenische Elf solide und abgeklärt, zeigte den mitgereisten Fans gleich, warum Trainer Christian Streich den U-21-Nationalteamspieler Österreichs unbedingt in seiner Mannschaft wollte.

Dass die Breisgauer im ersten Pflichtspiel immerhin zu null spielten, ist wohl ein deutliches Indiz für die gute Leistung von Innenverteidiger Lienhart, der durchspielen durfte, und am Ende als 2:0-Sieger vom Platz ging. Als einziger Österreicher konnte er somit in der Euro-League einen Sieg feiern!

Alle österreichischen Teams müssen hingegen deutliche Leistungssteigerungen bringen, wollen sie doch noch eine Runde weiterkommen. Und auch für Nationalteamspieler Marc Janko, der zu Sparta Prag gewechselt ist, wird es eng. Der Sturmtank spielte zwar durch, konnte sich aber wie seine Teamkollegen nicht in die Torschützenliste eintragen. Roter Stern Belgrad siegte 2:0 und ist wie Freiburg in der Rückrunde Favorit.

Auch Trainer Adi Hütter und seine Young Boys aus Bern — ohne Thorsten Schick — unterlagen 1:3 in Kiew. Somit bleibt Lienhart einziger rot-weiß-roter Lichtblick.