Feuertaufe für frischen Modus. Wolfgang Wallner über die Rechenspiele in der Bundesliga.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 19. Februar 2019 (02:24)

Nur mehr vier Runden, dann wird Österreichs höchste Spielklasse wieder geteilt. Meister- und Qualifikationsgruppe heißen die beiden Divisionen, die nach einem durchaus nicht ganz trivialen Modus Meister, Europa-League-Starter und Absteiger ermitteln. Hauptziel: Den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechterhalten. Ob dies gelingt – und vor allem von den Fans goutiert wird – werden die kommenden Wochen zeigen. Das wird die Feuertaufe für die Ligareform.

Ob nun Meister-Play-off oder Qualigruppe: Entscheidend ist für die Klubs, was in der Kassa hängen bleibt. St. Pölten kalkuliert konservativ – mit einem Einnahmenszenario für die Qualigruppe. „Alles, was dazu kommt, ist ein Bonus“, sagt General Manager Andreas Blumauer. Wie sich die Besucherzahlen entwickeln? Das lässt sich nur schwer einschätzen. Verpasst Rapid Wien den Einzug unter die Top Sechs, könnte die vermeintlich schwächere Gruppe unterm Strich mehr Fans anlocken als das Meister-Play-off. Und gerade den St. Pöltnern würde ein Frühjahr mit nur einem grün-weißen Gastspiel wohl auch (finanziell) weh tun.

Sportlich ist die Frage leicht zu beantworten: Klar will man beim SKN unter die Top Sechs. Wirtschaftlich könnte die Replik schon wieder ganz anders lauten …