Gerüstet für den Titelkampf. Über die gut genützte Transferzeit bei unseren Topklubs.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 11. Februar 2020 (01:41)

Mit USC Indat Rohrbach (1. Landesliga), USC Prefa Lilienfeld und SC Fischer Hainfeld (beide Gebietsliga West) stecken noch drei Bezirksklubs im Titelrennen. Und zumindest die beiden Gebietsligisten wollen es im direkten Duell wirklich wissen. Allerdings müssen beide Klubs aufpassen, sonst freut sich gar Hofstetten als lachender Dritter. Im Herbst haben die Pielachtaler unseren Bezirksklubs in die Suppe gespuckt.

Damit dass nicht nochmals passiert, hat vor allem Lilienfeld aufgerüstet, war durch die Abgänge der beiden Stützen Tomecek und Habacher dazu aber auch gezwungen. Mit Milan Bundalo, Amar Cehajic und Gökhan Ünver wurden die Abgänger aber mehr als adäquat ersetzt.

In Hainfeld hat man zwar mit Patrik Kaizar nur einen Ersatz für den verletzten Verteidiger Binar geholt, aber dafür auch den Trainer ausgetauscht. Mit Werner Stockreiter kommt ein Coach, der Rohrbach erstmals in die Gebietsliga geführt hat.

Apropos Rohrbach: Auch die Kovacevis-Truppe sollten die Titelkonkurrenten nicht unterschätzen. Zwar behaupten die Funktionäre beim Dorfklub, den Aufstieg in die Regionalliga gar nicht anzustreben, aber zumindest an der Spielweise feilt Trainer Dalibor Kovacevic weiter akribisch. Für ein Spitzenteam der Liga war man sehr defensiv, im Frühjahr soll es durchaus etwas Offensiver zugehen dürfen.