Janisch wechselt zur Konkurrenz. Über zusätzliche Unruhe beim neuen Letzten der 1. Klasse WM.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. Mai 2019 (02:46)

Nach der 0:1-Niederlage beim neuen Tabellenführer Statzendorf hängt nun erstmals in dieser Saison die rote Laterne in St. Veit. Kein günstiger Zeitpunkt, denn nur mehr vier Runden sind ausständig und die Gölsentaler treffen gleich als nächstes auf Markersdorf, also einen weiteren Titelkandidaten. Dazu kommen Verletzungen am laufenden Band, welche die Mannschaft auch heuer wieder aus der Bahn geworfen haben.

Und nun sorgt auch noch der fliegende Wechsel von Wolfgang Janisch ausgerechnet zum Abstiegskonkurrenten Gerersdorf für Aufregung. Janisch, der sich heuer bei seinem Stammverein St. Veit in der U 23 fit hielt, hat plötzlich wieder Lust bekommen, als Trainer aktiv zu werden. Nachdem er in Horn mit Carsten Janker, dessen Co er war, nach vier Jahren gehen musste, hatte er sich eine Auszeit verordnet. Dass er nun ausgerechnet den Abstiegskonkurrenten Gerersdorf zur Selbstverwirklichung auserkoren hat, stößt den St. Veitern sauer auf. Und der Trainereffekt stellte sich mit einem 1:0-Sieg in Kapelln auch gleich ein.

Direktes Duell gibt es keines mehr. Janisch muss noch Statzendorf und Markersdorf bekämpfen, dazu Leonhofen und Pyhra. St. Veit hat nach Markersdorf auch noch Pyhra, Karlstetten und Ratzersdorf als möglich Punktelieferanten. Nichts für schwache Nerven!